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Einzigartiges Küchenlüftungskonzept unter Einhaltung von Bautenschutz

Projektbeschreibung

Gute Luftqualität, Erhalt der Bausubstanz und Einhaltung der Vorgaben der Denkmalpflege waren die Anforderungen an die verschiedenen Gewerke – und die Lüftung im Speziellen – bei der Renovation von 44 Wohnungen in der Überbauung Winzerhalde 34-42 in Zürich.

Bauherr und Auftraggeber für die Renovationsarbeiten im Jahr 2016 war die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund (sge) in Zürich.

Das von einem Bauphysiker vorab erarbeitete Lüftungskonzept beinhaltete neben der Berücksichtigung der äusseren Erscheinung, der im Inventar der schützenswerten Objekte der Stadt Zürich verzeichneten Siedlung, auch teilweise vorhandene offene Cheminées, mehrere Nasszellen mit Einrohrventilatoren sowie die Einhaltung deren Unterdruckgrenzwerte im Betriebszustand.

Gemeinsam mit dem Bauphysiker sichtete WESCO die Situation vor Ort, führte Luftmessungen durch und prüfte gemeinsam mit dem Küchenbauer die Einbaumöglichkeiten für die Dunstabzugshauben in den neuen Küchen.

Lösung von WESCO

Der anschliessende Lösungsvorschlag von WESCO für die besonderen Herausforderungen sah wie folgt aus:

Einsatz einer Einbauhaube EVMC 211 der COMFORT-Linie als Dunstabzugshaube UND als Lüftungsgerät für einen minimalen Luftaustausch – quasi als Frischluftzufuhrsystem. Dunstabzugshauben der COMFORT-Linie können dank MULTIFLOW-Einheit sowohl im Umluft- als auch Abluftmodus betrieben werden und sind mit einem Funk-Fensterkontaktschalter verbunden. Ist das Fenster offen, läuft die Haube im Abluftbetrieb, ist es hingegen geschlossen, wechselt die Haube in den Umluftbetrieb. Diese Funktion nennt sich WESCO autoSwitch und hat den grossen Vorteil, dass der Nutzer seine Luftqualität jederzeit intuitiv steuern kann.

Die Winzerhalde-Lösung zeichnet sich jedoch durch eine weitere Besonderheit aus: Gemeinsam mit dem Bauphysiker wurde in der Konzeptionsphase beschlossen, dass beim Umschalten der Dunstabzugshaube in den Umluftbetrieb die MULTIFLOW-Einheit nicht zu 100 Prozent schliesst, wodurch – je nach  Betriebsstufe – bis zu 80m 3 /h Luft als Abluft aus den Wohnungen abgeführt wird. Die hierzu notwendige Nachströmung der Frischluft (Abluft braucht Zuluft!) erfolgt über Überströmer im Fensterbereich.

Selbstverständlich funktioniert die Nachströmung auch bei Inbetriebnahme der Abluftventilatoren in den Nasszellen, womit sichergestellt ist, dass Feuchtigkeit abtransportiert und ein minimaler Luftaustausch gewährleistet wird. Ein Mini-Lüftungssystem eben!

Wichtigster Erfolgsfaktor bei diesem Projekt war der frühzeitige Miteinbezug aller Gewerke und enge Austausch zwischen Bauphysiker, Architekten und dem Küchenbauer. So konnte die neue „Luftlösung“ vorab im hauseigenen WESCO Labor auf Herz und Nieren getestet, vor allem aber auch Missverständnisse vermieden werden. Resultat war eine einwandfreie Montage durch den Küchenbauer und eine Lösung, die für Mieterschaft und Baugenossenschaft für nachhaltig gute Luftqualität sorgt.

Kontakt

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+41 (0)56 438 10 40
fachhandel@wesco.ch

Meinung des Kunden

"Die vielschichtigen und komplexen Anforderungen an das Küchenabluftgerät konnten dank modernster Technik bedienerfreundlich umgesetzt werden."